12.11.2020

Ströer übertrifft im dritten Quartal 2020 die eigene Erwartung

Zuversichtlicher Ausblick auf robustes Jahresend-Geschäft / Dank „OOH plus“ Strategie verteidigt Ströer die Vorjahres-Marge von 35 Prozent erfolgreich im Krisenumfeld / Aufgrund der Corona Pandemie sinkt der Konzernumsatz moderat um 6 Prozent auf 355 Millionen Euro (Vorjahr: 380 Millionen Euro); Organische Umsatzentwicklung von -5 Prozent / EBITDA (adjusted) entwickelt sich um -5 Prozent von 131 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro

Die Ströer SE & Co. KGaA präsentiert die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2020. Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie und der weitgehenden Wiederbelebung des öffentlichen Lebens konnte Ströer erneut die Stärke der „OOH plus“ Strategie – der Kombination des OOH-Kerngeschäfts mit den flankierenden Geschäftsfeldern Digital OOH & Content und Direct Media – unter Beweis stellen. Insbesondere contentbasierte Geschäftsfelder wie T-Online, die global führende Business Data Plattform Statista als auch die Direct Media Aktivitäten zeigten ihre Stärken in diesem herausfordernden Umfeld. 

Der Konzernumsatz sank im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020 statt um die erwarteten 15 Prozent bis 20 Prozent, vergleichsweise moderat um rund 6 Prozent von 380 Millionen Euro auf 355 Millionen Euro. Mit -5 Prozent war die organische Umsatzentwicklung auf einem vergleichbaren Niveau. Mit 125 Millionen Euro lag das EBITDA (adjusted) der Monate Juli bis September 2020 um rund 5 Prozent unter dem Vergleichswert von 131 Millionen Euro des Vorjahreszeitraums. 

„Die Entwicklungen des dritten Quartals zeigen deutlich die Stärke unserer strategischen Aufstellung. Mit unserer „OOH plus“ Strategie und der Fokussierung auf Deutschland können wir die Herausforderungen aus der Corona Pandemie annehmen und kurz-, aber auch langfristige Chancen und Potentiale nutzen“, sagt Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer. „Vor allem ist unser Außenwerbegeschäft in der zweiten Hälfte des dritten Quartals genauso schnell zurückgekommen, wie es in der ersten Hälfte des zweiten Quartals eingebrochen war. In Teilen gab es sogar Aufholeffekte und Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.“ 

„Unsere Marktkenntnis, unser striktes und konsequent umgesetztes Kostenmanagement aber auch unsere engagierten Mitarbeiter haben dazu beigetragen, unsere für das dritte Quartal gesteckten Ziele zu übertreffen und vor allem unsere Vorjahresmarge zu verteidigen. Wir blicken weiter zuversichtlich auf unsere langfristigen, strukturellen Perspektiven. Durch den erneuten Lockdown im November erwarten wir nach ersten Erkenntnissen keine substanziellen Einschränkungen für unser Jahresendgeschäft“, sagt Christian Schmalzl, Co-CEO von Ströer. 

 

OOH Media 

Vor dem Hintergrund der sich in der ersten Hälfte des Quartals abschwächenden Corona Fallzahlen zeigten sich die Umsätze des regionalen und lokalen Vermarktungsgeschäfts sehr robust. Im Vergleich dazu entwickelte sich das Geschäft im nationalen Bereich, insbesondere aufgrund der zum Quartalsende wieder anziehenden Infektionszahlen, moderat. Daher waren die Umsatzerlöse des Segments OOH Media im dritten Quartal 2020, reported als auch organisch, mit rund 24 Prozent, von 171 Millionen Euro auf 131 Millionen Euro rückläufig. Das EBITDA (adjusted) des Segments verringerte sich im selben Zeitraum um 27 Prozent von 77 Millionen Euro auf 57 Millionen Euro, die EBITDA-Marge (adjusted) lag aufgrund der erfolgreich umgesetzten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung mit 43,4 Prozent nahezu auf dem Niveau der Vergleichsperiode (Q3 2019: 45,1 Prozent). 

 

Digital OOH & Content 

Die Umsatzentwicklung des Segments Digital OOH & Content zeigt deutlich die Stärke der „OOH plus“ Strategie. So lagen die Umsätze im dritten Quartal 2020 trotz der Corona Pandemie nahezu auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Insgesamt entwickelten sich diese mit 133 Millionen Euro (Q3 2019: 134 Millionen Euro) reported nur leicht, um 0,2 Prozent, rückläufig und konnten organisch um rund 3 Prozent zulegen. Das EBITDA (adjusted) legte im Vergleich zur Umsatzentwicklung überproportional zu und lag mit 53 Millionen Euro um rund 20 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert von 44 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge (adjusted) belief sich auf 39,5 Prozent (Q3 2019: 32,8 Prozent) und konnte damit den Wert des Vergleichsquartals deutlich übertreffen. 

 

Direct Media 

Aufgrund der besseren Kundenerreichbarkeit für die Ranger-Gruppe, aber auch der zunehmenden Akzeptanz von Call Center Services sowie des erfolgreichen Geschäfts von ASAMBEAUTY entwickelte sich der Umsatz des Direct Media Segments im dritten Quartal sehr erfreulich. Der Segmentumsatz stieg um rund 15 Prozent auf 97 Millionen Euro (Q3 2019: 84 Millionen Euro). Das organische Wachstum lag in dieser Periode bei rund 20 Prozent. Das EBITDA (adjusted) des dritten Quartals lag bei rund 20 Millionen Euro (Q3 2019: 15 Millionen Euro), die entsprechende EBITDA-Marge (adjusted) bei 20,5 Prozent (Q3 2019: 18,2 Prozent). 

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