13.08.2020

Ströer präsentiert erstes Halbjahr 2020: Robuste Performance in der Covid-19-Krise

Konzernumsatz sinkt aufgrund von Corona Pandemie um 15 Prozent auf 632 Millionen Euro (Vorjahr: 744 Millionen Euro) / Organische Umsatzentwicklung von -14 Prozent / EBITDA (adjusted) entwickelt sich mit -27 Prozent von 256 Millionen Euro auf 185 Millionen Euro rückläufig

Die Ströer SE & Co. KGaA präsentiert die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2020. Vor dem Hintergrund der Corona Pandemie und den zeitweisen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in den Monaten des zweiten Quartals zeigt sich die Stärke der „OOH plus“ Strategie – der Kombination des OOH-Kerngeschäfts mit den flankierenden Geschäftsfeldern Digital OOH & Content und Direct Media. In einem für Außenwerbung herausfordernden Umfeld konnten Content basierte Geschäftsfelder wie T-Online, die global führende Business Data Platform Statista, als auch die Direct Media Aktivitäten ihre Stärken beweisen.

So sank der Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2020 vergleichsweise moderat um 15,0 Prozent von 744 Millionen Euro auf 632 Millionen Euro. Mit -14,3 Prozent war die organische Umsatzentwicklung auf einem ähnlichen Niveau. Mit 185 Millionen Euro lag das EBITDA (adjusted) des ersten Halbjahres 2020 um rund 27 Prozent unter dem Vergleichswert von 256 Millionen Euro des Vorjahreszeitraums.

„Besonders in Zeiten mit großen Herausforderungen, wie aktuell der Corona Pandemie und dem zeitweisen Stillstand des öffentlichen Lebens, zeigt sich die Stärke unserer strategischen Aufstellung. Mit unserer OOH plus Strategie und der Fokussierung auf Deutschland konnten wir diese Herausforderungen erfolgreich annehmen“, sagt Udo Müller, Gründer und Co-CEO von Ströer.

„Mit unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem strikten Kostenmanagement konnten wir die im Mai kommunizierten Erwartungen für das zweite Quartal mehr als erfüllen. Vor diesem Hintergrund haben wir mit Augenmaß weiterhin in strategische Projekte, wie den Ausbau unserer digitalen Infrastruktur investiert“, sagt Christian Schmalzl, Co-CEO von Ströer.

 

OOH Media

Aufgrund des Lockdowns in den Monaten April und Mai und einem sich erst im Juni langsam wiederbelebenden, öffentlichen Lebens, sanken die Umsatzerlöse des Segments OOH Media in den ersten sechs Monaten 2020, reported als auch organisch, um rund 26 Prozent von 324 Millionen Euro auf 240 Millionen Euro. Das EBITDA (adjusted) des Segments verringerte sich im selben Zeitraum um 38 Prozent von 147 Millionen Euro auf 91 Millionen Euro, die EBITDA-Marge (adjusted) lag bei 38,0 Prozent (H1 2019: 45,3 Prozent).

 

Digital OOH & Content

Die Umsatzerlöse des Segment Digital OOH & Content entwickelten sich in den ersten sechs Monaten 2020 vergleichsweise robust. So reduzierte sich der Umsatz moderat, organisch um -6,9 Prozent, auf reporteter Basis um -7,9 Prozent von 266 Millionen Euro auf 245 Millionen Euro. Das EBITDA (adjusted) sank im Vergleich zur Umsatzentwicklung nur leicht unterproportional und lag mit 82 Millionen Euro um rund 11 Prozent unter dem Vorjahresvergleichswert von 92 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge (adjusted) belief sich auf 33,6 Prozent (H1 2019: 34,7 Prozent).  

 

Direct Media

Der Segmentumsatz von Direct Media sank im den ersten sechs Monaten 2020 um rund 7 Prozent von 171 Millionen Euro auf 159 Millionen Euro. Organisch verringerte sich der Segmentumsatz um 5 Prozent. Das EBITDA (adjusted) des ersten Halbjahres lag bei rund 22 Millionen Euro (H1 2019: 25 Millionen Euro), die entsprechende EBITDA-Marge (adjusted) bei 14,0 Prozent (H1 2019: 14,8 Prozent).

 

 

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