06.04.2021

#MeetFrida startet urbane Outdoor-Gallery: Kunstplattform zeigt auf Art Walks in vier Städten Kunst im öffentlichen Raum

Kunstinterventionen im öffentlichen Raum gehören von Anfang an zum Konzept der Kunstplattform #MeetFrida. In der aktuellen Aktion vom 6. bis 15. April 2021 werden zwölf Werke ausgewählter #MeetFrida-KünstlerInnen nach dem Motto „Kunst statt Werbung“ auf 18/1 Plakaten in Berlin, Leipzig und Frankfurt gezeigt. Die Kunstausstellung ist über Art Walks zu erlaufen, die in den jeweiligen Städten neben den Plakaten auch Streetart und Popup Galerien der beteiligten Kunstschaffenden einbeziehen. Die Aktion erschafft in den drei Metropolen Outdoor-Galerien auf Zeit und macht Kunst auch im Lockdown für die Öffentlichkeit zugänglich. Anhand einer digitalen Karte auf www.meetfrida.art werden Interessierte von Ort zu Ort geführt und erhalten umfassende Informationen zu KünstlerInnen und Werken.

Art Walks machen den öffentlichen Raum zur Galerie auf Zeit

Ob Malerei, Skulptur oder Fotografie – die Art Walks der Outdoor Gallery zeigen eine Bandbreite junger künstlerischer Positionen aus Deutschland und Europa, die Mehrzahl davon weiblich. Vertreten sind: Penny Monogiou, Isabell Kamp, Ivo von Renner, Joséphine Sagna, Jamal Cazaré, Guido Zimmermann, Kollektiv der Möglichkeiten, Ju Schnee, Steve Braun, Coco Bergholm, Joana Lucas und Jason Engelbart.

Interessierte in Berlin können sich auf zwei Spaziergänge mit 24 Plakatkunstwerken freuen - durch Berlin Mitte/Prenzlauer Berg und durch Schöneberg/Charlottenburg. Außerdem öffnet #MeetFrida-Künstlerin Ju Schnee ihr Atelier in Mitte am 15.04. Ihre Kunst bewegt sich zwischen digitalen Aninmationen und realen Werken zwischen Malerei und Skulptur. Als eine von wenigen Künstler*innen in Deutschland beschäftigt sie sich auch mit NFT-Art. BesucherInnen werden gebeten, sich vorab anzumelden, um den Corona-Auflagen gerecht zu werden. 

In Frankfurt konzentriert sich die Plakatausstellung auf die Bahnstationen Römer und Hauptwache sowie die Hanauer Landstraße, wo auch zahlreiche Murals des #MeetFrida-Künstlers Guido Zimmermann zu finden sind. Die Arbeiten des Frankfurter Künstlers bewegen sich zwischen Graffiti, Malerei und Skulptur und zeigen, dass Kunst ebenso in die Öffentlichkeit gehört, wie in ein Museum. Auf dem Weg durch die Innenstadt können BesucherInnen auch einen Einblick in die Galerie Christel Wagner mit Skulpturen Zimmermanns erlangen (nach Voranmeldung). 

Der Leipziger Art Walk ist in den Stadtteilen Plagwitz und Lindenau angesiedelt. Neben dem Spaziergang durch die 18/1-Plakate können BesucherInnen hier das offene Atelier von Jamal Cazaré in der Baumwollspinnerei zu besuchen und die Ausstellungen der Galerien Intershop und ODP betrachten (nur nach Voranmeldung). Der Medienkünstler Jamal Cazaré bewegt sich zwischen politischen und sozialen Themen und spiegelt in seiner Fotografie den jungen Geist Leipzigs wider. 

Kooperation mit Außenwerber Ströer

Mit der Outdoor-Gallery will die Kunstplattform #MeetFrida den regionalen Bezug zu KünstlerInnen und Kunstinteressierten stärken. Für 2021 sind weitere Interventionen im öffentlichen Raum geplant, um zu zeigen, wie Innenstädte durch Kunst neu belebt werden können. Die Kunstplakatierungen wurden ermöglicht durch eine Kooperation mit dem Außenwerbeunternehmen Ströer, das die Plakatflächen zur Verfügung stellt.

„Kunst ist ein existenzieller Bestandteil unseres Lebens und wir wollen sicherstellen, dass sie auch in Zeiten von Pandemie und Lockdown sichtbar bleibt. Deshalb ist es uns so wichtig, immer wieder Kunst in den öffentlichen Raum zu bringen – auf unterschiedlichste Weise und so niedrigschwellig wie möglich“, so Dr. Anna Schwan, Initiatorin und Gründerin von #MeetFrida. „Unsere Art Walks wollen Kunst erlebbar machen und ein Zeichen setzen für die Macht der Kollaboration und Kreativität.

„Durch unsere Außenwerbemedien sind wir in der Lage, eine hohe Reichweite sowie eine größtmögliche öffentliche Wahrnehmung zu generieren. Deshalb unterstützen wir #MeetFrida und das innovative Konzept mit dem, was wir gut können: Aufmerksamkeit erzeugen, um möglichst viele Menschen auf die Art Walks hinzuweisen und Kunst in den öffentlichen Raum zu holen“, sagt Alexander Stotz, CEO Ströer Media Deutschland GmbH.