Data / AI

Das Thema Künstliche Intelligenz beschäftigt derzeit viele Unternehmen, egal welcher Branche. Dabei gehen die Ansichten weit auseinander: Ist sie Fluch, Segen oder beides? Einerseits besitzt KI die Fähigkeit, existenzielle Probleme des 21. Jahrhunderts zu lösen, andererseits befürchten Kritiker hingegen unaufhaltbare Entwicklungen, die das Potential haben die Menschheit zu bedrohen.

Eine Art omnipotente Superintelligenz gibt es bisher nicht. Die heute funktionierende „Schwache KI“ vervollständigt automatisch Suchanfragen und selektiert in Vorabprüfungen unsere Mails. Auch heute hilft KI bereits bei komplexen Logistikproblemen und stellt Diagnosen. In Zukunft wird sie auch einen starken Einfluss auf das autonome Fahren haben.


Chatbots

Der Dialog von Mensch zu Mensch wird bleiben, nur in anderer Form und stärker unterstützt durch Daten und Technologien. Eine dieser Technologien ist der Chatbot. Er ist eine Applikation, die per Voice oder Textnachricht mit einem Nutzer interagiert. Bereits heute findet der Chatbot vielfältige Anwendungen über z.B. Chat-Apps wie WhatsApp. Als Kommunikationsinstrument werden sie beispielsweise im Marketing, Kundenservice oder im Sprachausgabetraining eingesetzt.

Durch das Lernen aus großen Datenmengen sind Chatbots heutzutage in der Lage komplexere Dialoge zu führen. In Zukunft wird auch die Kommunikation von Bots untereinander, stellvertretend für ihre Nutzer, eine größere Rolle spielen.


Eine künstliche Intelligenz benötigt Daten auf Basis dessen sie trainiert werden kann. Diese Daten haben immer häufiger einen Raumbezug und enthalten keine personenbezogenen Merkmale. 

Die größten Treiber hinter dieser Entwicklung sind das autonome Fahren und die Digitalisierung der Städte. Damit Services wirkliche Mehrwerte für die Benutzer bieten können sind genaue dynamische Abbilder einer Stadt, einer Straße oder auch eines Bahnhofs essentiell.  

Ströer bietet seinen Partnern als Infrastrukturbetreiber einzigartige Möglichkeiten im Rahmen einer „IoT-Infrastructure as a Service“ an:

Nationale flächendeckende Infrastruktur
Standardisierte Werbeträger
Zugang zu Strom und Internet

Mit Hilfe einfacher Sensorik wie z.b:

Bluetooth-Beacons
Feinstaub-Sensoren
NoX-Sensoren
Lautstärke-Sensoren

können so dynamische ortsbezogene Daten erhoben werden die mit Hilfe von Machine Learning vielfältige Analysen zulassen.


Sentiment Layer

Sentiment Layer

Am Anfang stand die einfache Frage: „Wie können wir dabei helfen, das Leben der Bewohner einer Stadt nachhaltig positiv zu beeinflussen?“

Im Rahmen eines Design Thinking Workshop und anschließendem Hackathon mit Microsoft entstand die Idee die allgemeine Stimmung eines Ortes und dessen Änderung im Laufe der Zeit einzufangen.

Zu diesem Zwecke wurde eine Pipeline erstellt die auf öffentliche Posts, Tweets und Nachrichten zugreift und mit Hilfe von Stream Analytics in Echtzeit analysiert. Die Analyse erfolgt durch ein Machine Learning Modul welches durch 500.000 von Ströer-Mitarbeitern gelabelten Daten trainiert wurde.

Der Sentiment-Layer ist Teil der Ströer Geo-DMP und kann als Modul für Kampagnen-Planungen genutzt werden.