Geomarketing: Unter dem Begriff Geomarketing versteht man auf die räumlich differenzierten Eigenschaften des Marktes abgestimmte Marketingmaßnahmen. Um ein sinnvolles Geomarketing entwickeln zu können, ist es also nötig die räumlichen Muster und Zusammenhänge im Markt zu erkennen. Durch den Einsatz eines geografischen Informationssystems, in dem Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Unternehmensdaten räumlich miteinander verknüpft und analysiert werden können, wird dies ermöglicht" (Quelle: gfk-macon.de).
Geomarketing in der Außenwerbung: Gebietsselektion nach Zielgruppenaffinität. Die Basis von Geomarketing-Planungen sind statistische Bezirke (meist Einheiten unterhalb eines Stadtteils), in denen Verbraucher nach bestimmten soziodemographischen und psychologischen Merkmalen ausgewählt werden. Für die Außenwerbung werden somit Bezirke ausgewählt, in denen die definierte Zielgruppe überproportional vertreten ist. Geomarketing wird selten als alleiniger Planungsansatz verwendet, sondern meist in Kombination mit anderen Selektionsparametern und Planungssystemen.
- Durch die Auswahl der Merkmale wird die Zielgruppe an ihrem Aufenthaltsort angesprochen.
- Streuverluste werden reduziert und Budgets effizienter eingesetzt.
- Die Wirkung ist auf ein bestimmtes Stadtgebiet begrenzt und muss deshalb mit zusätzlichen Planungsansätzen unterstützt werden.
- Die Selektion bei unspezifischen Kriterien ist problematisch (Bsp.: Nutzer von Mineralwasser).
- Die Zielgruppenansprache ist wohnortgebunden und trägt der Mobilität der Rezipienten zu wenig Rechnung. Das heißt, dass die Zielgruppe auch dort angesprochen werden sollte, wo sie sich bewegt und nicht nur, wo sie lebt.






